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01.05.

Baugruppen: Wenn Frauen für Frauen bauen
Gemeinschaftlich bauen und wohnen

01.05. Baugruppen: Wenn Frauen für Frauen bauen
Gemeinschaftlich bauen und wohnen

In vielen europäischen Städten kündigt sich ein urbaner Aufbruch an. Der Wunsch einer wachsenden Zahl von Bürgerinnen und Bürgern an der Gestaltung „ihrer“ Stadt teilhaben zu wollen, wird immer deutlicher artikuliert. Der Wille zur Partizipation reicht von der Gestaltung des öffentlichen Raumes und des eigenen Wohnhauses bis hin zur „Eroberung der Stadt“.  Anhand von zehn unterschiedlichen Wohnprojekten in Wien wird in der neuen Serie in der Tageszeitung DER STANDARD – im Immobilienteil am Wochenende – dargestellt, wie Partizipation organisiert sein muss, soll sich gemeinschaftliches Wohnen nicht bloß auf das Wohnhaus beschränken, sondern darüber hinaus auch in die unmittelbare Umgebung, in das „Grätzel“ und den Bezirk ausstrahlen.

In den “ro*sa Frauenwohnprojekten”, von denen es mittlerweile drei in Wien gibt, leben Frauen mit ihren Kindern und Partnern in einer solidarischen Nachbarschaft. Männer sind als Partner zwar “ausdrücklich willkommen”, die Verträge werden aber nur mit den Frauen abgeschlossen. Eigentümerin des ersten Objektes in der Donaustadt ist die Wohnbauvereinigung für Privatangestellte WBV-GPA. Das Haus wurde mit Förderung der Stadt Wien errichtet. Ein viertes ro*sa-Projekt ist in Planung.

Links:

Koeb und Pollak Architektur

Frauenwohnprojekt ro*sa

Den viertenTeil der Serie “Gemeinschaftlich bauen und wohnen” finden Sie hier:

DER STANDARD – ONLINE: “Wenn Frauen für Frauen bauen”