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10.06.

Gleis 21 - Die Baugruppe, ein Fußballteam
Gemeinschaftlich bauen und wohnen

10.06. Gleis 21 – Die Baugruppe, ein Fußballteam
Gemeinschaftlich bauen und wohnen

 

Anhand von zehn unterschiedlichen Wohnprojekten in Wien wird in dieser Serie in der Tageszeitung DER STANDARD – im Immobilienteil am Wochenende – dargestellt, wie Partizipation organisiert sein muss, soll sich gemeinschaftliches Wohnen nicht bloß auf das Wohnhaus beschränken, sondern darüber hinaus auch in die unmittelbare Umgebung, in das „Grätzel“ und den Bezirk ausstrahlen.

Meine ganz persönlichen Anmerkungen über das gemeinsame Entwickeln eines anderen Entwurfs vom gemeinschaftlichen Bauen, Wohnen und Zusammenleben:

Warum ich mit 59 Jahren gemeinsam mit drei Dutzend Menschen ein Wohnhaus bauen wollte? Weil wir weg von der Hyperindividualität zurück zum Wir finden müssen. Nein, nicht zurück zum Kollektiv. Sondern zu einem Lebensentwurf, der das Wohl der Gemeinschaft im Fokus hat. Und ich teile die Meinung von Architekt Rüdiger Lainer, der in dieser Reihe “Gemeinschaftlich Bauen und Wohnen” sagte: “Partizipative Wohnprojekte erbringen den Nachweis, dass Architektur eine soziale, eine gesellschaftsverändernde Relevanz hat.”

Hier geht es zum zehnten Teil der Serie “Gemeinschaftlich bauen und wohnen”  der Tageszeitung DER STANDARD:

Gleis 21 – “Die Baugruppe hat etwas von einem Fußballteam”

Gleis 21  auf facebook

Gleis 21- Partner einszueins architektur

Gleis 21-Partner Schwarzatal, gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsanlagen GmbH

Gleis 21 wird von einszueins architektur als partizipatives Projekt mit Beteiligung der zukünftigen Nutzerinnen vom Städtebau bis zur Steckdose geplant. Das Grundstück liegt im Zentrum des neuen Stadtentwicklungsgebietes “Leben am Helmut Zilk Park” nahe dem Hauptbahnhof Wien. Das Wohnprojekt wird als kompaktes Niedrigstenergiehaus ausgeführt und möglichst ressourcenschonend errichtet. Das viergeschossige Haus verfügt über 2.550 m² Wohnnutzfläche. Die individuellen Wohneinheiten in den vier Obergeschoßen werden durch den offenen nordwestlichen Laubengang erschlossen. Durch die neutrale und flexible Grundstruktur des Gebäudes können die Wohneinheiten individuell mit den Nutzerinnen geplant werden. Sämtliche Wohneinheiten verfügen über einen privaten Balkon.